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02.01.15

In eigener Sache: Bündnis für Wissens- und Technologietransfer 2.0 – Mitgliedshochschulen der InnovationsAllianz werden auch künftig zusammenarbeiten

Kategorie: Partner, Themen

 

Von: InnovationsAllianz NRW

Kurzfassung: Am 28. Oktober 2014 hat die Mitgliederversammlung den Beschluss gefasst, den Verein InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V. aufzulösen.

Wichtige, mit der Gründung der InnovationsAllianz verfolgte Ziele waren die Professionalisierung und Ausweitung der Transferaktivitäten an den NRW-Hochschulen sowie die verbesserte Sichtbarkeit der Hochschulen als Forschungs- und Entwicklungspartner für die Wirtschaft und weitere Anwendungspartner, also die Unterstützung und Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden in Nordrhein-Westfalen. Eine hohe Qualifizierung der MitarbeiterInnen in den Transferstellen, die Gründung von Hochschultransfergesellschaften, ein hochschulübergreifender Austausch zu Transferthemen und Anreize für mehr Forschungskooperationen mit den Hochschulen des Landes waren wichtige Beiträge zur Zielerreichung. Das Zusammenwirken in der InnovationsAllianz konnte maßgeblich zur weiteren Professionalisierung und Ausweitung der Transferaktivitäten an den NRW-Hochschulen beitragen.

Die Mitgliederversammlung unterstrich die Bedeutung des Wissens- und Technologietransfers und bekräftigte, dass die Hochschulen auch künftig in diesem Bereich zusammenarbeiten werden. Dabei sollen gemeinsam entwickelte Formate wie beispielsweise die niedrigschwellige Erreichbarkeit vieler Hochschulen bei Kooperationsanfragen, der thematische Austausch in Arbeitskreisen sowie gemeinsame Kompetenzkataloge erhalten werden. Auch die Fördermaßnahme Innovationsgutschein NRW des MIWF möchten die Hochschulen weiter intensiv unterstützen. Dies wird unter anderem in Strukturen erfolgen, die entsprechend der weiterentwickelten Innovationspolitik des Landes stärker regional ausgerichtet sein werden.

Die Mitgliederversammlung wählte Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter/Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer der FH Dortmund, und Carsten Schröder/Vizepräsident für Transfer und Partnerschaften der FH Münster, zu gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren. Unterstützt werden sie durch das bewährte Team des Service-Büros in Bonn. Wichtiges Augenmerk bei den anstehenden Arbeiten ist es, allen potenziellen Partnern eine Zusammenarbeit mit NRW-Hochschulen auch weiterhin gut sichtbar anzubieten, beispielsweise durch eine Verknüpfung mit dem Leistungsspektrum weiterer Akteure im NRW-Innovationsgeschehen.

Langfassung: Am 28. Oktober 2014 hat die Mitgliederversammlung den Beschluss gefasst, den Verein InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V. aufzulösen.

Damit wird der Schlusspunkt hinter eine achtjährige Erfolgsgeschichte gesetzt: Die InnovationsAllianz NRW wurde 2007 durch 24 Hochschulen gegründet und wuchs  zwischenzeitlich auf 29 Hochschulen. Die mit der Gründung verfolgten Ziele - Professionalisierung und Ausweitung der Transferaktivitäten an den NRW-Hochschulen sowie verbesserte Sichtbarkeit der Hochschulen als Forschungs- und Entwicklungspartner für die Wirtschaft und weitere Anwendungspartner - bildeten die Basis für die hochschulübergreifende Zusammenarbeit von Universitäten und Fachhochschulen in NRW. Das gemeinsame Bündnis konnte in den vergangenen Jahren maßgeblich zur weiteren Professionalisierung und Ausweitung der Transferaktivitäten an den NRW-Hochschulen beitragen und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden in Nordrhein-Westfalen stärken. Stichworte sind: Hohe Qualifizierung der MitarbeiterInnen in den Transferstellen, Gründung von Hochschultransfergesellschaften, hochschulübergreifender Austausch in thematischen Arbeitskreisen, bessere Sichtbarkeit der NRW-Hochschulen für kooperationsinteressierte Partner und nicht zuletzt klare Forschungsanreize für die Wirtschaft und andere Partner der Hochschulen, die zusammen mit den Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen im Land viele Innovationsprojekte verfolgt haben und dabei durch einen Innovationsgutschein NRW gefördert wurden.

Mit dem Erreichen der meisten der gesteckten Ziele stellen sich den Hochschulen heute veränderte Fragestellungen und Herausforderungen: Ihre Internationalisierung ist nach wie vor ein Thema, daneben aber tritt heute die regionale Einbindung der einzelnen Hochschulen strategisch stärker in den Vordergrund. Die Bedeutung einer landesweit agierenden InnovationsAllianz NRW schwindet damit. Die in der Mitgliederversammlung beschlossene Auflösung des Vereins ist somit ein konsequenter Schritt.

Auch die Innovationspolitik des Landes hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Nach dem gesamthaften Aufbruch in Nordrhein-Westfalen, der zu vielen gemeinsamen Initiativen und zu mehr Zusammenarbeit im Land geführt hat, nach der Bildung und Förderung von Landesclustern und ihrer späteren Gliederung in acht Leitmärkte, betont das Land heute vor allem die Bedeutung einer weiteren Entwicklung der einzelnen Regionen des Landes. Dieser Ausrichtung zu folgen, ist für die Hochschulen eine Verpflichtung und bestärkt sie in ihrer Konzentration auf das nähere Umfeld.

Trotz dieser Entwicklungen bleibt die partnerschaftliche Zusammenarbeit in NRW weiter eine wichtige Aufgabe. Von Beginn an und bis heute haben  die strategischen Partner der InnovationsAllianz NRW, zum Beispiel die Interessenvereinigungen der Wirtschaft, Fach- und Branchenverbände und Landescluster deren Arbeit in vielfältiger Weise und mit großem Engagement unterstützt. Sie schätzen vor allem die Möglichkeit, über die gemeinsame Schnittstelle schnell und unkompliziert Zugang zu relevanten Forschungs- und Entwicklungskompetenzen in den Mitgliedshochschulen zu erhalten. Das gilt unter anderem für regionale Dialog-Veranstaltungen, Cluster-Thementische, FuE-Partnerbörsen, etc. - lauter Aktivitäten, die auch weiterhin für die Initiativkraft im Land von großer Bedeutung  sein werden. Essentielle Dienstleistungen der InnovationsAllianz sollen deswegen auch nach Auflösung der breiten NRW-Plattform mit engagierter Unterstützung aus den weiterhin mitwirkenden Hochschulen und  in guter Zusammenarbeit mit unseren Partnern erhalten bleiben. Dies abzustimmen ist die Aufgabe der kommenden Monate.

Die Mitgliederversammlung wählte Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter/Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer der FH Dortmund, und Carsten Schröder/Vizepräsident für Transfer und Partnerschaften der FH Münster, zu gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren. Beide haben die InnovationsAllianz NRW 2006/2007 mit initiiert und sich über viele Jahre im Vorstand engagiert. Unterstützt werden sie durch das bewährte Team des Service-Büros in Bonn.

Wichtiges Augenmerk bei den anstehenden Arbeiten ist es, bewährte Aktivitätsfelder des Bündnisses soweit möglich zu erhalten, beispielsweise durch eine Einbindung in das Leistungsspektrum weiterer Akteure im NRW-Innovationsgeschehen. Das gilt unter anderem für eine zentrale Anfrageschnittstelle für Kooperationsanfragen an die Hochschulen, für den thematischen Austausch in Arbeitskreisen, gemeinsame Publikationen (z.B. Kompetenzkataloge) und Auftritte auf Messen und Kongressen. Auch die Fördermaßnahme Innovationsgutschein NRW des MIWF möchten die Hochschulen weiter intensiv unterstützen.

Ansprechpartner:

InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V. i.L.

Gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren:

Service-Büro