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Informationen zur Auflösung der InnvationsAllianz

Am 28. Oktober 2014 hat die Mitgliederversammlung den Beschluss gefasst, den Verein InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V. aufzulösen. Wichtige, mit der Gründung der InnovationsAllianz verfolgte Ziele waren die Professionalisierung und Ausweitung der Transferaktivitäten an den NRW-Hochschulen sowie die verbesserte Sichtbarkeit der Hochschulen als Forschungs- und Entwicklungspartner für die Wirtschaft und weitere Anwendungspartner, also die Unterstützung und Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden in Nordrhein-Westfalen. Eine hohe Qualifizierung der MitarbeiterInnen in den Transferstellen, die Gründung von Hochschultransfergesellschaften, ein hochschulübergreifender Austausch zu Transferthemen und Anreize für mehr Forschungskooperationen mit den Hochschulen des Landes waren wichtige Beiträge zur Zielerreichung. Das Zusammenwirken in der InnovationsAllianz konnte maßgeblich zur weiteren Professionalisierung und Ausweitung der Transferaktivitäten an den NRW-Hochschulen beitragen.

Die Mitgliederversammlung unterstrich die Bedeutung des Wissens- und Technologietransfers und bekräftigte, dass die Hochschulen auch künftig in diesem Bereich zusammenarbeiten werden. Dabei sollen gemeinsam entwickelte Formate wie beispielsweise die niedrigschwellige Erreichbarkeit vieler Hochschulen bei Kooperationsanfragen, der thematische Austausch in Arbeitskreisen sowie gemeinsame Kompetenzkataloge erhalten werden. Auch die Fördermaßnahme Innovationsgutschein NRW des MIWF möchten die Hochschulen weiter intensiv unterstützen. Dies wird unter anderem in Strukturen erfolgen, die entsprechend der weiterentwickelten Innovationspolitik des Landes stärker regional ausgerichtet sein werden.

Die Mitgliederversammlung wählte Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter/Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer der FH Dortmund, und Carsten Schröder/Vizepräsident für Transfer und Partnerschaften der FH Münster, zu gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren. Unterstützt werden sie durch das bewährte Team des Service-Büros in Bonn. Wichtiges Augenmerk bei den anstehenden Arbeiten ist es, allen potenziellen Partnern eine Zusammenarbeit mit NRW-Hochschulen auch weiterhin gut sichtbar anzubieten, beispielsweise durch eine Verknüpfung mit dem Leistungsspektrum weiterer Akteure im NRW-Innovationsgeschehen.