Your Focus:
Informations about the InnovationAlliance
Your questions

Looking for a cooperation partner? Please use the contact form, call us (Tel. +49 (0) 700-46666791) or send an email to
kooperation(at)inno-nrw.de

 
26.05.12

Smart Cities: NRW-Hochschulen präsentieren exzellente Forschung bei der Europäischen Union

Category: Partner, Themen

 

Dritte Veranstaltung in der NRW-Landesvertretung in Brüssel zum Thema „Smart Cities“ am 22. Mai in der NRW-Landesvertretung in Brüssel

Am 22. Mai 2012 veranstaltete die InnovationsAllianz NRW unter der Überschrift „Smart Cities“ eine Informations- und Dialogveranstaltung in der NRW-Landesvertretung in Brüssel. Damit wurde die Reihe „The Universities of North Rhine-Westphalia: Your Partners for European Research Projects“ fortgesetzt. Nach den Themen „The Ageing Society“ im Juni 2010 und „Water“ im Mai 2011 präsentierten die nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen gemeinsam mit ihren Forschungspartnern zum dritten Mal ihre Kompetenzen und ihr Potenzial bei der Erforschung wirtschaftlicher, technischer und sozialer Fragen. Die Veranstaltung der InnovationsAllianz ergänzt die Reihe "Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia" der Landesregierung NRW.

Die Veranstaltung umfasste zwei Hauptteile. Nach den Grußworten von Herrn Dr. Walther Pelzer aus dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung sowie Herrn Rainer Steffens, Leiter der NRW-Landesvertretung in Brüssel, gab der Moderator der Veranstaltung, Herr Dr. Dirk G. Ebling, stellvertretender Vorsitzender der InnovationsAllianz NRW und Vizepräsident für Forschung und Transfer der Fachhochschule Düsseldorf, einen kurzen Einblick in die Forschungsbandbreite der NRW-Hochschulen zum Thema Smart Cities. Dabei wird das urbane Leben in der gesamten Bandbreite berücksichtigt - das gilt für technologische, ökonomische, ökologische sowie gesellschafts- und sozialwissenschaftliche Fragestellungen gleichermaßen. Aspekte dabei sind Energieversorgung, Umweltschutz, Logistik, Gesundheitsversorgung, Infrastrukturkonzepte, Stadt der Zukunft, Altbausanierung, Generationen übergreifendes Wohnen in Städten, Verkehrssteuerung, aber auch die Modernisierung der öffentlichen Verwaltungen und der Bildungssysteme. 

Akteure im Rahmen der Brüsseler Veranstaltung (v.l.n.r.): Dr. Dirk G. Ebling, Prof. Dr. Konradin Weber, Norela Constantinescu, Dr. Lars Jendernalik, Dr. Walther Pelzer (Foto: Felix Kindermann, Brüssel)

Zwei Impulsvorträge rund um das Themenfeld Smart Cities hoben insbesondere gelungene Kooperationen von Hochschulen mit Unternehmen hervor. Dr. Lars Jendernalik, RWE Deutschland AG und zugleich Dozent an der TU Dortmund, stellte das kürzlich gestartete EU-Projekt „GRID4EU“-Advanced Smart Grid Solutions for Europe“ vor. Das von der EU geförderte Projekt hat ein Volumen von über 50. Mio Euro und beschäftigt sich mit dem großflächigen Einsatz von fortgeschrittenen Smart-Grid Anwendungen im Kontext moderner Energieverteilnetze.

Prof. Dr. Konradin Weber, Fachhochschule Düsseldorf, berichtete über „smarte“ Messtechniken zur Sicherung der Luftreinheit sowie zur Verbesserung der zivilen Luftfahrt. In diesem Zusammenhang wies er auf wichtige Elemente für eine gesunde und nachhaltige Umwelt in zukünftigen Städten und Lebensräumen hin.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern der vorgestellten Projekte und der EU-Kommission gingen die Diskutanten der Frage nach, wie das Potenzial der NRW-Hochschulforschenden im Bereich „Smart Cities“ noch stärker im Rahmen von EU-Vorhaben eingebracht werden kann. Besonderes Augenmerk lag auf den Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Bewerbungen um EU-Mittel, u.a. der Suche geeigneter Projektpartner. Die Vertreterin der EU-Kommission, Frau Norela Constantinescu, ordnete das Veranstaltungsthema in den Kontext der EU-Förderung ein. Demnach wird „Smart Cities“ künftig - auch im neuen Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 - als Förderthema ausgewiesen sein. Details zu den Anforderungen werden in Kürze veröffentlicht, mehr Gewicht erhalten soll die Wirksamkeit von Projekten/Maßnahmen. Beim Get together im Anschluss wurde munter weiter diskutiert. Die Möglichkeit, Themen bilateral zu vertiefen, wurde intensiv genutzt. In diesem Zusammenhang spielten speziell für die Veranstaltung erstellte Poster eine wichtige Rolle.

Diskussionsrunde (v.l.n.r): Norela Constantinescu , Dr. Dirk G. Ebling, Prof. Dr. Lars Jendernalik, Prof. Dr. Konradin Weber (Foto: Felix Kindermann, Brüssel)

Im Fokus des zweiten Hauptteils am Nachmittag stand der Austausch der beteiligten Forschenden mit Interessenvereinigungen der Wirtschaft aus anderen EU-Ländern. Zu den Vertretern dieser Seite zählten Frau Sana Alaranta von West Finland European Office, die u.a. das Stadtentwicklungsprojekt KANGAS der finnischen Stadt Jyväskylä vorstellte. Für KANGAS  soll ein Forschungskonsortium gebildet werden, das sich unter anderem um EU-Fördermittel bewirbt. Ein weiterer interessanter Input kam von Herrn Alessio Civran von der British Chamber,, der derzeit eine internationale Konferenz zum Thema „Smart Cities“ vorbereitet. Die angereisten NRW-Hochschulforschenden stellten in diesem Kreis ihre jeweiligen Forschungsschwerpunkte und Kompetenzen sowie Perspektiven und zukünftigen Forschungsvorhaben vor. Im Verlauf des Nachmittags ging es insbesondere darum, Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit im Rahmen bestehender Vorhaben bzw. künftiger gemeinsamer Anträge auszuloten. Die Bilanz der Teilnehmer fiel einhellig positiv aus. Sie bekäftigen den Wunsch, diese Art des Austauschs weiterzuführen und auszubauen. 

Referenten im Rahmen der Nachmittagsveranstaltung (Foto: Felix Kindermann, Brüssel) 

Im Vorfeld der Präsentationen in Brüssel hatte die InnovationsAllianz einen Katalog mit 41 Forschungsprojekten von 16 nordrhein-westfälischen Hochschulen zum Thema Smart Cities veröffentlicht (ISBN 978-3-00-037634-4). Die 60 Seiten starke, englischsprachige Broschüre kann kostenlos über das Service-Büro der InnovationsAllianz bestellt und von der Website der InnovationsAllianz unter www.innovationsallianz.nrw.de heruntergeladen werden.

Weitere Informationen: 

Flyer zur Veranstaltung

Katalog zum Download

 

 

 

 

 

 

 

 

Präsentationen im Rahmen der Veranstaltung vom 22. Mai 2012:

Präsentation Frau Constantinescu zum Download 

Rahmenpräsentation Veranstaltung (u.a. Dr. Jendernalik, Prof. Weber) zum Download

Kontakt: 

Weitere Informationen zum EU-Engagement der InnovationsAllianz:

Dr. Dirk G. Ebling (Mitglied des Vorstands)
Fachhochschule Düsseldorf / Vizepräsident für Forschung & Transfer 

Josef-Gockeln-Straße 9, 40474 Düsseldorf

Telefon: (0211) 81 14 918