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Das ist das Resümee einer Podiumsdiskussion, die von der InnovationsAllianz auf dem Tag der Wirtschaft 2009 des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft NRW am 19. Mai in der Jahrhunderthalle in Bochum veranstaltet wurde.
Vertreter von KMU und ihren Forschungspartnern aus Hochschulen und Forschungsinstituten berichteten über ihre Erfahrungen mit dem neuen Förderinstrument des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW. Der Innovationsgutschein ist wesentlicher Bestandteil von Mittelstand.innovativ!, der neuen Förderinitiative des Landes. Er liefert KMU aus der Industrie, dem Handel und Dienstleistungsbereich sowie dem Handwerk die Eintrittskarte in die Forschungslabore der besten europäischen Hochschulen und Institute. Mit dem Innovationsgutschein können KMU Know-how und Infrastruktur für die Entwicklung Ihrer neuen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen vergünstigt in Anspruch nehmen. Kosten für diese externen Beratungs- und FuE-Leistungen werden bezuschusst.
Anlaufstelle ist die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen. Bei der Bekanntmachung und der Beratung im Vorfeld insbesondere auch bei der Vermittlung geeigneter Forschungseinrichtungen arbeitet die InnovationsAllianz eng mit den Interessenvereinigungen der Wirtschaft zusammen.
Die Diskussionsrunde, an der Ulrich Berners/LBBZ Laser Bearbeitungs- und Beratungszentrum GmbH Geilenkirchen, Prof. Dr. Johannes Gartzen/FH Aachen, Andreas Kolks/WEKO-Werkzeuge Kolks GmbH Bocholt, Marcus Rechberger/Fraunhofer Institut UMSICHT Oberhausen und Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie Dr. Michael Stückradt teilnahmen, wurde von Carsten Schröder, Mitglied des Vorstands der InnovationsAllianz NRW moderiert. Pluspunkt aus Sicht der Unternehmensvertreter ist die einfache und schnelle Abwicklung der Anträge. „Der Aufwand für die Erarbeitung des Antrags war gering. Nach 4 Wochen hatte ich die Bewilligung in Händen“, so Andreas Kolks. „Die InnovationsAllianz hat hierbei unkompliziert geholfen“ ergänzte Ulrich Berners. Die Zusammenarbeit mit den Forschenden erhält gute Noten. „Wir bekommen das, was wir in einem so dynamischen Technologiefeld wie der Laserbearbeitung unbedingt brauchen - den neuesten Stand von Forschung und Entwicklung“ betonte Ulrich Berners die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Aachen. „Die Beratung unseres Forschungspartners UMSICHT hat uns neue technologische Möglichkeiten aufgezeigt und uns dadurch vorangebracht“ so Kolks, der neue Wege für selbstschärfende Messer nach bionischen Vorbildern sucht.
Und auch die Forschungspartner sehen die Zusammenarbeit in den Innovationsgutschein-Projekten als Win-Win-Situation. „Mit diesen kleinen, aber feinen Beratungs- und FuE-Projekten entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die den Boden auch für größere Vorhaben bereiten kann“ bewertet Marcus Rechberger den Nutzen. „Die Projekte bieten eine ausgezeichnete Chance, die personelle Basis an unserer Hochschule zu verbessern. Dies kommt den jeweiligen Forschungsprojekten zugute, erhöht dadurch die Chancen im Wettbewerb um Drittmittel aus weiteren Quellen und kommt letztlich auch der Verbesserung der Lehre zu Gute“, fasst Professor Johannes Gartzen von der FH Aachen zusammen, der bisher bereits 15 Projekte auf den Weg gebracht hat. Dr. Michael Stückradt freute sich über das Lob für das neue Förderinstrument des Innovationsministeriums. Auf den Nutzen des Gutscheins in der schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Situation angesprochen, bemerkte der Staatssekretär „Die aktuelle Krise führt uns brutal vor Augen, dass Innovationen der einzige Weg sind, um die wirtschaftliche Situation dauerhaft zu verbessern. Insofern haben Instrumente wie der Innovationsgutschein an Bedeutung gewonnen“. Das unterstrich auch Moderator Carsten Schröder, der das Thema Innovationsgutschein im Vorstand der InnovationsAllianz verantwortet „Die Maßnahme entwickelt sich sehr positiv. Täglich gehen Informationsanfragen bei uns ein, allein im Mai wurden 15 Anträge gestellt.“
Auch auf der Ausstellung des Mittelstandstages waren die InnovationsAllianz und eine Reihe ihrer Mitglieder - Fachhochschule Aachen, Fachhochschule Bielefeld, Hochschule Bochum, Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachhochschule Dortmund, Fachhochschule Münster - mit Präsentationen attraktiver Forschungs- und Entwicklungsprojekte vertreten. Im Mittelpunkt standen dabei Kooperationen zwischen den Hochschulen der InnovationsAllianz und mittelständischen Unternehmen aus NRW.