Ihr Fokus:
Informationen zur InnovationsAllianz
Ihre Fragen an uns

Suchen sie einen Kooperationspartner? Nutzen Sie unser Kontaktformular, rufen Sie uns an (Tel. 0700-46666791) oder senden Sie uns eine E-Mail an
kooperation(at)inno-nrw.de

 
21.06.12

Nicht-thermische Plasmaverfahren für die Membran-Konzentrat- und Abwasserbehandlung

Kategorie: Partner, Themen

 

Die Universität Duisburg-Essen lädt ein.

Veranstaltung am 21. Juni 2012, 17:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Senatssitzungssaal,
Raum T01 S04 B34 (Universitätsstraße 2, 45141 Essen)

Lageplan unter http://bit.ly/unilageplan

Die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) erfordert die Optimierung der heutigen Kläranlagentechnik und Ausstattung der über 6000 kommunalen und industriellen Kläranlagen mit zusätzlichen Behandlungsstufen zur Gewährleistung der Grundforderung nach einem guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer bis zum Jahr 2015.

Neben der Sammlung und direkten Behandlung am Eintragsort (z. B. bei Industrie- und Krankenhausabwässern) gilt die Ozonung von Abwasser oder als „end of pipe“-Methode die Ozonung von Trinkwässern bisher als besonders aussichtsreich, da sich die meisten - aber nicht alle - organischen Kontaminationen mit diesem Verfahren entfernen lassen. Um die restlichen Stoffe zu eliminieren, werden sog. AOPs, Advanced Oxidation Processes, vorgeschlagen. Durch den kombinierten Einsatz von z. B. Ozon mit Wasserstoffperoxid (Peroxon-Prozess) oder Ozon mit UV-Strahlung werden viele Spurenstoffe durch die erzeugten OH-Radikale zerstört. Da bei dem gewünschten oxidativen Substanzabbau verfahrensbedingt immer Transformationsprodukte entstehen, ist es wichtig zu zeigen, dass mit dem Substanzabbau auch die Reduzierung der ökotoxikologischen Eigenschaften einhergeht.

Seit wenigen Jahren wird der Einsatz von Plasmen bei der Wasserbehandlung beschrieben. Die Plasmen werden durch elektrische Entladungen in Wasser erzeugt. Es handelt sich um nicht-thermische Plasmen, die zur Bildung reaktiver Spezies wie OH-Radikalen, Wasserstoffperoxid, Superoxidanionen und hydratisierten Elektronen direkt im Wasser führen. Die Summe aller reaktiven Plasmaprodukte führt zu einem Abbau der im Wasser gelösten organischen Spurenstoffe. Der wichtigste Vorteil von Plasmaverfahren besteht darin, dass dem Abwasser keine Hilfsmittel oder Chemikalien zugesetzt werden müssen.

Es müssen keine Chemikalien erzeugt oder auf Vorrat gehalten werden, die Prozesstechnik wird vereinfacht und es werden keine Kontaminationen verursacht, die Prozesstechnik wird vereinfacht und es werden keine Kontaminationen verursacht, die vielleicht ebenfalls wieder entfernt werden müssen.

Die Dialog-Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Innovation durch Kooperation im Bereich Umwelttechnologie“ von Umwelttechnologien.NRW und InnovationsAllianz NRW. Eingeladen sind Vertreter von Unternehmen und Hochschulen, die an einer (Ausweitung ihrer) innovationsbezogenen Zusammenarbeit interessiert sind.

Die Veranstaltung findet statt am 21. Juni 2012 in der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Senatssitzungssaal, Raum T01 S04 B34 (Universitätsstraße 2, 45141 Essen). http://bit.ly/unilageplan

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer

Um Anmeldung wird gebeten -> Online-Anmeldeformular